Mein Leben als SEINE sub!!
 



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Verdienen

Ich weiß nicht wie ich es sagen soll. Ich bin ziemlich fertig im Moment. Letzten Samstag war mein Herr da. Wir hatten einen harmonischen Abend. Wenig SM Anteile. Ok es gab ein bissi Haue und kneifen und beißen, aber im Großen und Ganzen war es mehr ein Kuschelabend. 

Mittwoch Nachmittag war mein Herr auch hier. Da ich im Bett lag, hat er sich kurzerhand ausgezogen und dazu gelegt. Man war das unangenehm im ersten Augenblick, denn er war sooooo kalt. Sofort hatte ich eine Gänsehaut. Und ich musste meine Fetisch Socken anziehen. Hihihi, dabei handelt es sich um Wollsocken, selbstgestrickt. Nicht von mir. Allerdings wurde uns schnell warm. Später tranken wir noch Kaffee.

Gestern hatte ich ein paar Termine. Einer von denen hat mich völlig aus der Bahn geworfen. Ich sollte dazu noch was vorweg schieben. Ich erwäge mich Selbstständig zu machen. Ich bin gedanklich dabei schwer am schaffen. Zurück. Vormittags hatte ich einen Termin beim Therapeuten. Natürlich sprachen wir darüber. Irgendwann stellte er dann eine Frage, die mich seitdem beschäftigt. 

Haben Sie das Gefühl, nichts zu verdienen? 

Nicht im Sinne von Geld verdienen. Sondern ob ich glaube, Glück nicht zu verdienen. Oder ob ich glaube, dass mir die Arbeit ein gutes Gefühl geben würde? Das konnte ich verneinen. Die Arbeit wird mir kein gutes Gefühl geben.

Verdiene ich es, dass Menschen mich lieben/mögen? Habe ich es verdient, dass Menschen sich an meinem Leben beteiligen wollen? Verdiene ich es, dass man mir helfen will? Verdiene ich Liebe? Ich persönlich würde das alles mit Nein beantworten.

Mich beschäftigt am Meisten, wie ich mein Nein zunächst einmal in ein Vielleicht verwandeln kann.  Wie komme ich da raus?

Am Nachmittag hatte ich einen Termin bei einer Bank. Dort habe ich viele Informationen bekommen, die mir sicher helfen werden. Und es wurde mir Hilfe angeboten. Und da war sie wieder, die Frage, habe ich das verdient? 

Heute Abend werde ich allein sein. Ich habe meinem Herrn abgesagt. Ich fühle mich nicht in der Lage. Aus einer Nachricht von ihm, las ich seine Besorgnis. Ich glaube er will nicht das ich allein bin an solchen Tagen. Und da ist die Ironie unserer Beziehung. Ich bin immer allein. Nur ab und zu ist er da und wir haben Spaß. Wäre ich eine "normale" Frau, würde ich Schuhe kaufen gehen. Das würde dann auch Spaß machen. Aber ich bin nicht normal. 

 

20.1.18 18:16
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Franco (20.1.18 19:18)
Hallo Mia,
erstmal Kompliment für Deinen Block und Deine Offenheit.Jeder Mensch hat das Recht Glücklich zu sein.Es gibt kein habe ich das oder jenes Verdient.Wenn Du aber meinst das Dich die Selbständigkeit nicht Glücklich macht......wieso wagst Du dann den Schritt?
Grüßle


sub Mia (20.1.18 20:14)
Hallo Franco Zunächst mal Danke für das Kompliment. Höre ich nicht so oft. Ich glaube, ich habe mich falsch ausgedrückt. Die Arbeit macht mich nicht glücklich. Das soll sie auch gar nicht. Aber so wie es jetzt läuft macht sie mich unglücklich. In der Selbsbständigkeit bin ich zumindest mein eigener Boss. Aber bis dahin dauert es sicher noch, denn zunächst mal muss ich sehen wo ich das nötige Kleingeld her bekomme.


Exhausted (20.1.18 20:18)
Ich denke, es ist sehr leicht gesagt, dass jeder Mensch das Recht hat glücklich zu sein. Es ändert nichts daran, dass es stimmt, aber dass es stimmt, ändert allerdings auch nichts daran, dass es vorkommen kann, dass man tief im Inneren das Gefühl hat, man selbst wäre da eine Ausnahme. Was ich sagen will: Die Vernunft, das Wissen an sich, dass jeder dieses Recht hat, ändert nichts an dem Gefühl, das man möglicherweise hat oder nicht hat. Und ich denke, im ersten Moment ist das Beste, das man tun kann, erstmal dieses Gefühl zu akzeptieren und ernstzunehmen. Gefühle wollen gelebt werden.
Beim Lesen kam mir der Gedanke, dass ich es beeindruckend finde, dass du überhaupt wahrnimmst, dass du im Grunde das Gefühl hast, das alles nicht verdient zu haben, denn ich denke, es gibt viele Menschen, die auf eine solche Frage instinktiv "Ja" antworten würden, aber ganz und gar nicht so fühlen. Und dass du es wahrnimmst, ermöglicht es dir überhaupt erst, daraus ein Vielleicht zu machen. Und das wünsche ich dir ganz ehrlich - dass dir das gelingt.

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